In einer fünfmonatigen Studie hat PARADIGMA für NETHUN eine Wirtschaftlichkeitsbetrachtung und Machbarkeitsstudie zur Verwendung von On-Board-Geräten in LKW's zur Messung und Nachverfolgung von Gütern erarbeitet und die potentiellen Hemmer dieser Methode identifiziert.

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Auf lange Sicht beabsichtigt man eine nachhaltige Entwicklung der Transportwege zwischen Europa und der Seidenstraße. Außerdem kann die Errichtung einer modernen multimodalen Transportkette als Alternative zu klassischen Transportwegen (Suez oder Transsibirien) zwischen Zentralasien und Mitteleuropa in Betracht gezogen werden.

Der Grundgedanke dieses Vorhabens ist es, einen Universitätsmaster-Lehrgang zu schaffen, der zum Ziel hat, die gesamte notwendige Ausbildung zu bündeln, um eine internationale Versorgungskette auf den aufstrebenden Märkten zu entwickeln und aufrechtzuerhalten.

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Das internationale Transportlogistikvorhaben GILDANET (Global Integrated Transport Logistics Data Network) wurde unter der Leitung der Regionalverwaltung der Emilia Romagna (IT) im europäischen Strukturförderungsprogramm INTERREG IIIB (CADSES) eingereicht und im Herbst 2003 bewilligt.

Das Ziel von GILDANET war die Weiterentwicklung und Harmonisierung bestehender und neu zu schaffender Logistikplattformen und Häfen im Nordadriatischen Raum. Dabei ging es um Konzeption und Testimplementierung ebXML-konformer digitaler Infrastrukturen zur Unterstützung für länder- und verkehrsträgerüberschreitende Transportketten.

Die PARADIGMA hat maßgeblich an der Pilotierung von drei ausgewählten Supply Chains mitgewirkt:

  • "Automotive" - die Lieferung von Autos der Marke Subaru aus Japan über den Mittelmeerhafen Livorno nach Westösterreich
  • "Freshlog" - Gemüse und Obstlieferung aus Spanien in den Großraum Wien
  • "Empties" - Leercontainermanagement in Oberitalien

Das Konsortium umfasste Partner aus Griechenland, Italien und Österreich. Österreich war neben der PARADIGMA durch AUSTRIAPRO vertreten.

 

Die vorherrschenden Kenntnisse im Bereich intermodaler Verkehr sind eher mangelhaft und gelten als Barrieren für ein Wachstum in der Transportwirtschaft. Daher soll das Know how von Personal und Management in Transportunternehmen erhöht werden. Steigt die Kompetenz von „Logistics Key Players“, so vergrößert sich auch die Attraktivität von intermodalem Verkehr sowie anderer Formen des nachhaltigen Transports. Mit TraLoTra (Training tools in Logistics and Transport) wird eine E-Learning Plattform ins Leben gerufen, die die Möglichkeit zur Weiterbildung auf diesem Sektor bietet.

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