UN/CEFACT - Das United Nations Centre for Trade Facilitation and Electronic Business unterstützt Aktivitäten in den Bereichen: Verbesserung des Geschäftsverkehrs, des Handels und von Behörden und Verwaltungsorganisationen, um Produkte und Dienstleistungen effektiv auszutauschen.

Der Fokus liegt hierbei in der Erleichterung internationaler Transaktionen durch die Vereinfachung und Harmonisierung von Verfahrens- und Informationsflüssen (ebXML).

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The Simpler Trade Procedures Board (SITPRO) ist der britische Ausschuss für die Vereinfachung internationaler Handelsverfahren und gilt international als weltweit führende Organisation für Handelserleichterungen.

SITPRO hat die Paradigma mit der Entwicklung und Koordination eines Forschungsprojekts für das 7. Forschungsrahmenprogramm der EU beauftragt.

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Pressemitteilung vom 11. Oktober 2007:

Das 9.UN/CEFACT Forum in New Delhi, Indien, vom 2. bis 6. Oktober 2006, war mit über 250 Experten aus Afrika, Asien, Europa und Nord Amerika sehr gut besucht. UN/CEFACT steht für United Nations Centre for Trade Facilitation and Electronic Business und ist eine Organisation der United Nations Economic Commission for Europe in Genf, Schweiz.

Im Mittelpunkt stand die Zusammenarbeit der UN/CEFACT und indischen Behörden zur Kostensenkung bei Export/Import durch die Verwendung von UN/CEFACT Standards. Dazu wurde ein zweitägiger UNeDocs Workshop abgehalten, die laufenden Projekte besprochen und neue vorgestellt.

Die beiden Hauptthemen des neunten UN/CEFACT Forums in New Delhi waren UNeDocs und Prozessmodellierung. Das Interesse an UNeDocs ist gerade in Schwellenländern wie Indien interessant, da deren hohe Wachstumsrate schnelle Lösungen zur Vereinheitlichung und Vereifachung administrativer Prozesse fordert. Dem politischen Ziel gerade solchen Ländern zu helfen, die gefährdet sind, den Anschluss an die westliche Welt zu verlieren, kommt der Effekt, dass standardisierte Dokumente und Abläufe Korruption und Vetternwirtschaft bekämpfen, entgegen.

In der aktuellen Diskussion im Rahmen der Prozessstandardisierung erkennt man, dass die oben genannte Kritik an den Beteiligen nicht spurlos vorübergeht. In welcher Form Prozesse harmonisiert werden können oder sollen, und die Suche nach generischen und wiederverwendbaren Prozessteilen zeigen, dass gerade der Bereich der Prozess-Standardisierung nicht nach dem bisherigen Schema aublaufen kann. Es zeigt sich vielmehr, dass nicht die Prozesse selbst, sondern die Methoden, die diese beschreiben, eine Standardisierung benötigen. Der Nutzen einer solchen Methode zeigt sich, wenn die Prozesse zweier Geschäftspartner derart harmonisiert sind, dass die benötigte Information stets zum richtigen Zeitpunkt zur Verfügung steht.

Der zweitägige UNeDocs Workshop in Delhi war ein grosser Erfolg. Gerade die schnell aufstrebenden Märkte in Asien erfordern rasche Standardisierung der Dokumentenstrukturen. Da UNeDocs als verfügbar und erprobt angesehen werden kann, bieten sie die Möglichkeit, rasch einen ersten Schritt in Richtung effizientere Kommunikation zu machen. UNeDocs hilft dabei nicht nur bei der Kostensenkung, sondern bietet auch die Grundlagen für einen Wechsel vom Papier-basierten zum elektronischen Handel.

Die Schaffung von Grundlagen zur Prozessmodellierung (Standardisierte Methoden, Reverenzmodelle, ...) ist ein logischer weiterer Schritt. Ein wichtiges Ergebnis des Forums ist, dass die beiden Gruppen (TBG2 für UNeDocs, und TBG14 für Prozessmodellierung) als gemeinsames Ziel ihre Projekte aufeinander abstimmen und an einer gemeinsamen Lösung arbeiten.

Weitere Ergebnisse des Forums:

  • Die UN/CEFACT Registy, die sämtliche Ergebnisse der Organisation zu verwalten als Ziel verfolgt, wurde in ihrer ersten Revision als Core Componenten orientiert präsentiert. Die anderen Aspekte werden in darauf folgenden Projekten realisiert. Besprochen wurde unter anderem auch die Integration der Ergebnisse der TBG14 Projekte ISCM und CBPC.
  • Die UMM Erweiterung “GSRM”, die sich auf die Beschreibung von staatlichen Prozessen spezialisiert, wurde vorgestellt und stieß in den entsprechenden Gruppen mit Verwaltungsbezug auf grosses Interesse. TBG14 mit Ed Buchinsky ist wesentlich daran beteiligt, dieses bereichsübergreifende Projekt umzusetzen und mit anderen Projekten abzustimmen.
  • Das GS1 eCom Meeting (Anders Grangard) zeigte besonders deutlich die Unterschiede zwischen den einzelnen Standardisierungsgremien, aber auch die Notwendigkeit der Kooperation beider Organisationen. Konkrete Ansatzpunkte wurden skizziert. Von einer Ausweitung der Zusammenarbeit würden durch Synergien beide Seiten profitieren.
  • “UN/CEFACT Modeling Methodology (UMM) Foundation module 1.0 and Base Module 1.0” wurden offiziell verabschiedet. Modellierer können nun diese Version als stabile Referenz für Ihre Modelle verwenden. Gleichzeitig wurde ein neuer UMM User Guide ”UMM ihell” zur Verfügung gestellt.

Kontakt: Mag. Nikolaus Sahling

Nachdruck honorarfrei

(c) 2008 Paradigma Unternehmensberatung GmbH - alle Rechte vorbehalten

 

Datum: 6. April 2008 - 11. April 2008
Ort: Mexico City

Beim Forum in Mexico City trafen sich die UN/CEFACT Experten aus aller Welt, um weiter an den Standards für ein globales e-Business zu arbeiten. Die Techniques and Methodologies Group (TMG) finalisierte dabei den ersten Draft für die 2. Version ihrer UN/CEFACT Modeling Methodology (UMM).

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Datum: 17. Juni 2008
Ort: Austria Trend Hotel Favorita, Laxenburger Straße 8-10, 1100 Wien

Mag. Nikolaus Sahling, PARADIGMA

"Das internationale Buy-Ship-Pay-Model - ein Überblick"

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Datum: 10. November 2008 - 14. November 2008
Ort: Saly, Senegal












Reisebericht Nikolaus Sahling

Zum dreizehnten UN/CEFACT Forum in Saly bei Dakar, Senegal, trafen sich 119 Trade Facilitation-, und eBusiness Experten aus 26 Ländern, um aktuelle Themen zu diskutieren und die gemeinsamen Standardisierungsbemühungen voranzutreiben.

Die UN/CEFACT verfolgt das Ziel, den internationalen Handel mit Waren und Dienstleistungen durch die Verwendung internationaler Standards und Normen zu vereinfachen, um dadurch die Produktivität zu steigern, Kosten zu senken und die Wettbewerbsfähigkeit jener Firmen zu verbessern, die diese einsetzen.

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Pressemitteilung vom 11. Mai 2009:

Vom 19.-24. April 2009 konnten im Schatten der schwierigen wirtschaftlichen Situation über 230 Delegierte und Experten der „Standards Developing Organization“ am UN/CEFACT Forum in Rom teilnehmen. Nachdem Anfang des Jahres ein wichtiger interner UN/ECE Review erfolgreich absolviert wurde, stand die Orientierung der unmittelbaren Zukunft im Mittelpunkt des Treffens. Es wurden zum Beispiel die Entscheidungen der FMG (Forum Management Group) bezüglich der Weiterführung der „UNeDocs“ Initiative sowie die weitere Vorgehensweise mit den Stakeholdern besprochen.

Darüber hinaus wurde diskutiert, wie die interne Struktur der UN/CEFACT in Zukunft organisiert sein wird. Ein eAchitecture Team soll gebildet werden, um die interne Struktur und den ergebnis-schaffenden Prozess effizienter zu gestalten, damit schneller marktgerechte Standards definiert werden können.

Im Rahmen des Rom Meetings wurden auch neue Ergebnisse vorgestellt. Zu den wichtigsten zählt die Veröffentlichung der nächsten Release der Core Components Library in der Version CCL 08B. Die Prozess-Referenzmodellierung im Rahmen des BuyShipPay Modells wurde um sieben Geschäftsprozesse erweitert und steht in einer überarbeiteten Version (2009A) zur Verfügung.

Eine wichtige Weiterentwicklung stellt die Cross-Industry-Invoice (CII) in der Version 2.0 dar. Diese wird inhaltlich die erste Version überarbeiten und verbessern und auch neue Releases der Methoden (Stichwort Tool Chain 3.0) der UN/CEFACT nutzen. Mit Hilfe dieser Methoden verspricht man sich eine einfachere und bessere Wiederverwendbarkeit der ausgearbeiteten Standards. Ausserdem wird der Aufbau der Core Components Library dadurch leichter zu warten und zu erweitern sein.

Die PARADIGMA unterstützt die UN/CEFACT vor allem bei der Erstellung des BuyShipPay Prozess Modells (TBG14) in den Bereichen Requirement Analyse und Geschäftsprozess Modellierung sowie bei der internen Verbesserung der Prozesse (eArchitecture) und der Verbreitung und Anwendung des Methodenwissens der TMG (MRI).

Direkte Anwendung finden diese UN/CEFACT Standards bei der ebInterface Initiative und den daraus entstehenden Projekten. Die Aufgabe von AustriaPro und anderen Interessenvertretern ist es, die internationalen Entwicklungen zu beobachten, zu lernen, und den eigenen Anforderungen entsprechend lokal umzusetzen. Österreich hat hier als Hochtechnologie-Land seine Vorreiterschaft nicht nur in der Forschung und Entwicklung sondern auch in der Umsetzung von modernen IT-unterstützten Infrastrukturen zu beweisen.

Kontakt: Mag. Nikolaus Sahling

Nachdruck honorarfrei

(c) 2009 Paradigma Unternehmensberatung GmbH - alle Rechte vorbehalten

 

Datum: 27. September 2009 - 2. Oktober 2009
Ort: Sapporo, Japan

AustriaPro/Paradigma/Nikolaus Sahling has been active in the Business Process Modeling expert group of UN/CEFACT named TBG14. TBG14 is currently developing the International Supply Chain reverence Model "BUY-SHIP-PAY" using the business expertise of the various UNCEFACT business groups and the UNCEFACT Modeling Methodology (UMM). This results in process models for various projects like Cross Industry Invoice, Ordering, exchange of Transport documents and also Customs procedures.

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http://www.unece.org/cefact/