Auf lange Sicht beabsichtigt man eine nachhaltige Entwicklung der Transportwege zwischen Europa und der Seidenstraße. Außerdem kann die Errichtung einer modernen multimodalen Transportkette als Alternative zu klassischen Transportwegen (Suez oder Transsibirien) zwischen Zentralasien und Mitteleuropa in Betracht gezogen werden.

Der Grundgedanke dieses Vorhabens ist es, einen Universitätsmaster-Lehrgang zu schaffen, der zum Ziel hat, die gesamte notwendige Ausbildung zu bündeln, um eine internationale Versorgungskette auf den aufstrebenden Märkten zu entwickeln und aufrechtzuerhalten.

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Start

Die Globalisierung der Wirtschaft zwingt Spediteure sich international aufzustellen, nachhaltige und zugleich agile Strategien zu entwickeln, und multimodale Transportketten aufzubauen und zu managen.

"Ich glaube nicht an Zufall. Die Menschen, die in der Welt vorwärts kommen, sind die Menschen, die aufstehen und nach dem von ihnen benötigten Zufall Ausschau halten."

George Bernard Shaw

Allgemein

Unser Verständnis von Supply Chain Management

Die unüberschaubare Vielfalt konkurrierender Standards verunsichert die Wirtschaftsteilnehmer. Berücksichtigt man die Globalisierung der Wirtschaft und die zunehmende Arbeitsteilung, ist eine unternehmensübergreifende Sicht auf Prozesse und der Einsatz von Normen und Standards unabdingbar.

PARADIGMA unterstützt Entscheidungsträger moderner Supply Chains und behandelt folgende Fragestellungen:

"Welche Schnittstellen gibt es zwischen den Geschäftspartnern?"

"Wie eng verknüpft und damit einsehbar sollen Geschäftsprozesse sein – Stichwort: Integrationstiefe?"

"Welche Informationssysteme bergen Optimierungspotential?"

"Welche Standards sind einzusetzen, um die Wettbewerbsfähigkeit zu stärken?"

Durch die Beantwortung dieser Fragen, kann das Unternehmen in der Folge

  • seine Liefer- und Leistungsketten optimal ausrichten
  • Methoden und Verfahren einführen, die das Unternehmen agiler machen
  • kontinuierliche Verbesserungen bei internen und nach außen wirksamen Prozessen durch die Nutzung zeitnaher und relevanter Daten erzielen.

Unsere Leistungen

PARADIGMA hat sich auf den Entwurf und die Weiterentwicklung von Supply Chain Systemen spezialisiert, die auf die jeweilige Branche und die zu transportierenden Güter zugeschnitten sind.

Im Vordergrund steht eine ganzheitliche, neutrale und individuelle Betrachtung des operativen Supply Chain Managements über die teilnehmenden Handelspartner hinweg.

PARADIGMA setzt konkrete Maßnahmen, um eine effiziente Gestaltung von Wertschöpfungsketten zu ermöglichen:

  • Konstruktion eines Modells des IST Zustandes zur Analyse der aktuellen Situation und um Verbesserungspotenziale feststellen zu können
  • Vergleich der IST Prozesse mit Internationalen Best Practices oder anderen Benchmarks. Daraus können Empfehlungen für Veränderungen entwickelt werden.
  • Entwicklung von Konzepten und SOLL-Modellen unter Berücksichtigung Unternehmensstrategischer Überlegungen. Bei der Entwicklung der SOLL-Modelle werden internationale Standards genauso berücksichtigt, wie die Verwendung neuer, erfolgversprechender Technologien, um nachhaltige Wettbewerbsvorteile zu erzielen.
  • Aufbau von transnationalen, multimodalen Transportketten mit ereignisgesteuerten und interoperablen Geschäftsprozessen und entsprechender IT Unterstützung

Ihr Mehrwert

Das Know-How der PARADIGMA im weiten Feld der transnationalen, multimodalen Transportketten kommt Ihrem Unternehmen auf vielerlei Arten zugute:

  • Alle ausgearbeiteten Konzepte orientieren sich an internationalen „Best-Practice“ Umsetzungen. Sie profitieren von unseren Erfahrungen, die wir als Partner von internationalen Konsortien und im Zuge unseres Engagements bei der Entwicklung von eBusiness Standards aufbauen konnten.
  • Effiziente Abläufe in transnationalen, multimodalen Transportketten bringen dem Unternehmen Zeit- und Kostenersparnis: die Lieferzeiten verkürzen sich, die Kontrollierbarkeit wird erhöht.
  • Sie mindern Ihr Risiko beim Einsatz von innovativen Methoden und neuen Technologien, indem Sie die Erfahrungen der PARADIGMA in vergleichbaren Projekten nutzen.

 

Das internationale Transportlogistikvorhaben GILDANET (Global Integrated Transport Logistics Data Network) wurde unter der Leitung der Regionalverwaltung der Emilia Romagna (IT) im europäischen Strukturförderungsprogramm INTERREG IIIB (CADSES) eingereicht und im Herbst 2003 bewilligt.

Das Ziel von GILDANET war die Weiterentwicklung und Harmonisierung bestehender und neu zu schaffender Logistikplattformen und Häfen im Nordadriatischen Raum. Dabei ging es um Konzeption und Testimplementierung ebXML-konformer digitaler Infrastrukturen zur Unterstützung für länder- und verkehrsträgerüberschreitende Transportketten.

Die PARADIGMA hat maßgeblich an der Pilotierung von drei ausgewählten Supply Chains mitgewirkt:

  • "Automotive" - die Lieferung von Autos der Marke Subaru aus Japan über den Mittelmeerhafen Livorno nach Westösterreich
  • "Freshlog" - Gemüse und Obstlieferung aus Spanien in den Großraum Wien
  • "Empties" - Leercontainermanagement in Oberitalien

Das Konsortium umfasste Partner aus Griechenland, Italien und Österreich. Österreich war neben der PARADIGMA durch AUSTRIAPRO vertreten.

 

Die vorherrschenden Kenntnisse im Bereich intermodaler Verkehr sind eher mangelhaft und gelten als Barrieren für ein Wachstum in der Transportwirtschaft. Daher soll das Know how von Personal und Management in Transportunternehmen erhöht werden. Steigt die Kompetenz von „Logistics Key Players“, so vergrößert sich auch die Attraktivität von intermodalem Verkehr sowie anderer Formen des nachhaltigen Transports. Mit TraLoTra (Training tools in Logistics and Transport) wird eine E-Learning Plattform ins Leben gerufen, die die Möglichkeit zur Weiterbildung auf diesem Sektor bietet.

Das Projekt trägt somit wesentlich dazu bei, den Wirtschaftsraum Europa in Übereinstimmung mit den Programmdokumenten der Europäischen Kommission zu stärken und den Sektor der Transportwirtschaft weiter zu entwickeln.

Um die Projektergebnisse aus dem EU Projekt auch für die steirische Wirtschaft mit großer Nachhaltigkeit nutzen zu können, haben die PARADIGMA und das bfi Steiermark eine Kooperation in direktem Kontext zum EU Projekt TraLoTra gebildet. PARADIGMA unterstützte dabei das bfi Steiermark bei der Implementierung der Resultate in die steirischen Schulungstätigkeiten innerhalb der Erwachsenenbildung.

Dabei erbrachte PARADIGMA folgende Leistungen:

  • Integration der Lerninhalte in den bestehenden Diplomlehrgang des bfi Steiermark „Expert in Logistics“ in Form von Add-on-Modulen
  • Organisation und Durchführung der Add-on-Module im bfi Steiermark im Sinne einer Pilotimplementierung
  • Implementierung der Kurse in das bfi Steiermark Moodle-System, um die Kurse im Sinne von Blended Learning den TeilnehmerInnen zur Verfügung zu stellen
  • Evaluierung der neuen Lernangebote durch Einholen von Feedback der TrainerInnen und TeilnehmerInnen
  • Erstellung einer deutschen Fassung der ausgewählten Module von Seminarunterlagen
  • Organisation und Durchführung der Seminare für die Steirische Wirtschaft im Rahmen des regulären Schulungsbetriebs des bfi im Sinne einer Pilotimplementierung
  • Einladung von VertreterInnen der steirischen Transportwirtschaft zur Teilnahme an einer Pilotdurchführung im Sinne einer Öffentlichkeitsarbeit nach Erstellung der Lernunterlagen und deren Implementierung auf der E-Learning-Plattform