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Verderbliche Waren gelten in der Transportkette als Herausforderung. Zeit und Temperatur haben eine zentrale Rolle, spezielles Handling ist erforderlich. Cross-Docking-Konzepte bieten entsprechende Lösungen.

Allgemein

Unternehmen, die mit Frischgut handeln, stehen immer vor besonderen Aufgaben. Die Ware muss möglichst schnell transportiert werden, damit sie nicht noch während der Versendung oder kurz danach verdirbt.

Effizienter und rascher Transport alleine ist bei Frischgut jedoch nicht ausreichend. Eine lückenlose Kühlkette ist gleichsam von Bedeutung. Die permanente Überwachung der Temperatur ist Grundvoraussetzung.

Mittels Cross-Docking-Konzepten können individuelle Lösungen entwickelt werden. Cross Docks dienen als Knotenpunkt, um geerntete und vorkommissionierte Erzeugnisse auf die einzelnen Transportmittel zu verteilen und gleichzeitig zu kühlen. Die Temperatur wird durch Sensoren überwacht und mit RFID-Technologie an bestimmten Kontrollpunkten ausgelesen.

Ist ein Frischgut verdorben, ist die gesamte Lieferung hinfällig und ein finanzieller Verlust ist nicht mehr abzuwenden.

Die abgestimmte Kombination der beiden Hauptfaktoren Zeit und Temperatur ist also der Schlüssel zur erfolgreichen Abwicklung verderblicher Ware.

Unsere Leistungen

PARADIGMA hilft Ihnen bei der Koordination des Transports von Frischgut mit folgenden Aktivitäten:

  • Abbildung der derzeitigen Lieferkette
  • Entwicklung eines zentrales Cross-Docking Konzepts
  • Neuaufstellung der Geschäftsprozesse und des Informationsmanagements
  • Optimale Integration des Cross-Docking Konzepts in die Geschäftsprozesse
  • Beratung zur Einführung von RFID zur lückenlosen Überwachung der Kühlkette
  • Beratung zur Einführung internationaler Standards wie ISO, CEN oder UN/CEFACT. Diese Standards spielen bei der elektronischen Übermittlung von wichtigen Informationen und Dokumenten wie Temperaturaufzeichnungen, Statusmeldungen der Transportmittel, Bestellungen und Empfangsbestätigungen eine entscheidende Rolle.
  • Einführung von Spezifikationen für Geschäftsprozesse, die einen nahtlosen Informationsaustausch zwischen verschiedenen ERP-Systemen ermöglichen
  • Alle Akteure der Supply Chain erhalten schnell Zugriff auf die erwähnten Informationen.

Ihr Mehrwert

Folgende Vorteile erwachsen aus der Anwendung unserer Methoden für alle Akteure der Supply Chain:

  • Aufzeigen und Umsetzen von Verbesserungspotential
  • Zeit- und Kostenersparnis durch Einsatz von Cross-Docking Konzepten
  • Optimale Geschäftsprozesse durch Verwendung internationaler Standards

Für den Unternehmer bedeutet dies konkret:

  • Reduktion der arbeitsintensiven Entladeoperationen als Folge der Bündelung von mehreren Bestellungen der Einzelhändler beim Erzeuger
  • Positiver Effekt auf die Frische der Erzeugnisse durch verkürzte Bestellzeit und dadurch verlängerte Auslage im Regal um bis zu 20 %
  • Verringerung des teuren Ausschusses (heute ca. 15 %) als Folge einer höheren Bestellfrequenz und geringerer Losgröße
  • Verbesserung des Cash Flows als Resultat der höheren Umschlaggeschwindigkeit
  • Erhöhte Flexibilität beim Händler und Planungssicherheit beim Erzeuger durch „Ernte on Demand“
  • Günstigerer Einkauf von Obst und Gemüse direkt beim Erzeuger durch Umgehung des Großhändlers als Intermediär
  • Ersparnis der fehleranfälligen manuellen Dateneingabe durch die automatisationsunterstützte Interaktion zwischen Ihrem System und den Systemen Ihrer Partner

 

Datum: 9. Dezember 2008
Ort: Restaurant Marina Wien, Handelskai 343, 1020 Wien

Neben interessanten Fachvorträgen wurde im Lokal ein exquisites Buffet mit erlesenen Weinen und zudem Glühwein bei Maroni und Bratkartoffeln auf der Terasse angeboten!

Vortrag:
Mag. Nikolaus Sahling, Vice Chair UN/CEFACT TBG14 Business Prozess Analyse, Consultant PARADIGMA GmbH

Inhalt:
Vorstellung internationaler Standards und Methoden zur Modellierung und Spezifikation von B2B Prozessen im Handel.

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