14th UN/CEFACT Forum Rome

Press release on May 11, 2009:

Vom 19.-24. April 2009 konnten im Schatten der schwierigen wirtschaftlichen Situation über 230 Delegierte und Experten der „Standards Developing Organization“ am UN/CEFACT Forum in Rom teilnehmen. Nachdem Anfang des Jahres ein wichtiger UN/ECE interner Review erfolgreich absolviert wurde, stand die Orientierung der unmittelbaren Zukunft im Mittelpunkt des Treffens. Es wurden zum Beispiel die Entscheidungen der FMG bezüglich der Weiterführung der „UNeDocs“ Initiative sowie die weitere Vorgehensweise mit den Stakeholdern besprochen.

Darüber hinaus wurde diskutiert, wie die interne Struktur der UN/CEFACT in Zukunft organisiert sein wird. Ein eAchitecture Team soll gebildet werden, um die interne Struktur und den ergebnis-schaffenden Prozess effizienter zu gestalten, damit schneller marktgerechte Standards definiert werden können.

Im Rahmen des Rom Meetings wurden auch neue Ergebnisse vorgestellt. Zu den wichtigsten zählt die Veröffentlichung der nächsten Release der Core Components Library in der Version CCL 08B. Die Prozess-Referenzmodellierung im Rahmen des BuyShipPay Modells wurde um sieben Geschäftsprozesse erweitert und steht in einer überarbeiteten Version (2009A) zur Verfügung.

Eine wichtige Weiterentwicklung stellt die Cross-Industry-Invoice (CII) in der Version 2.0 dar. Diese wird inhaltlich die erste Version überarbeiten und verbessern und auch neue Releases der Methoden (Stichwort Tool Chain 3.0) der UN/CEFACT nutzen. Mit Hilfe dieser Methoden verspricht man sich eine einfachere und bessere Wiederverwendbarkeit der ausgearbeiteten Standards. Ausserdem wird der Aufbau der Core Components Library dadurch leichter zu warten und zu erweitern sein.

Die PARADIGMA unterstützt die UN/CEFACT vor allem bei der Erstellung des BuyShipPay Prozess Modells (TBG14) in den Bereichen Requirement Analyse und Geschäftsprozess Modellierung sowie bei der internen Verbesserung der Prozesse (eArchitecture) und der Verbreitung und Anwendung des Methodenwissens der TMG (MRI).

Direkte Anwendung finden diese UN/CEFACT Standards bei der ebInterface Initiative und den daraus entstehenden Projekten. Die Aufgabe von AustriaPro und anderen Interessenvertretern ist es, die internationalen Entwicklungen zu beobachten, zu lernen, und den eigenen Anforderungen entsprechend lokal umzusetzen. Österreich hat hier als Hochtechnologie-Land seine Vorreiterschaft nicht nur in der Forschung und Entwicklung sondern auch in der Umsetzung von modernen IT-unterstützten Infrastrukturen zu beweisen.

 

Kontakt: Nikolaus Sahling

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